Blackvolt Energy setzt eine der ersten marktbasierten institutionellen Projektfinanzierungen für ein 18MW/36MWh Utility-Scale Stand-alone Batteriespeichersystem in Österreich um
Wien, Österreich — 27. März 2026 — Die Blackvolt Energy GmbH („Blackvolt“), eine österreichische Entwicklungsplattform für Großbatteriespeichersysteme („BESS“), hat heute mit der Raiffeisen-Landesbank Steiermark („RLB Steiermark“) eine langfristige, erstrangig besicherte Finanzierung im zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen. Die Finanzierung dient dem Bau eines 18 MW / 36 MWh Stand-alone Batteriespeicherprojekts in Oberndorf bei Salzburg (Projekt „Orlando“). Die Finanzierungskonditionen bewegen sich auf einem Niveau, das mit etablierten Technologien wie Photovoltaik und Onshore-Wind vergleichbar ist.
Die Transaktion markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt für den österreichischen Markt. Erstmals wird ein Merchant-Großbatteriespeicherprojekt in Österreich langfristig und auf institutionellem Niveau finanziert – ohne Absicherung durch Förderungen, langfristiger Abnahmeverträge oder öffentliche Unterstützungsmechanismen. Damit wird deutlich, dass Batteriespeicher als eigenständige bankfähige Anlageklasse funktionieren.
Dadurch zeigt sich, dass es in Österreich nun einen institutionellen, langfristigen Fremdkapitalmarkt für Stand-alone Batteriespeicher gibt, mit einer Preisgestaltung, die echtes Vertrauen der Finanzierungspartner widerspiegelt und keinen nennenswerten Risikozuschlag aufgrund der neuen Assetklasse enthält. Die Transaktion ist ein zentraler Baustein für den Aufbau eines skalierbaren, institutionell finanzierbaren BESS-Portfolios und den weiteren Ausbau von Blackvolt Energy als Asset-Owner und unabhängigen Stromerzeugers (IPP).
Blackvolt Energy plant bis Ende 2026 sieben weitere Batteriespeicherprojekte umzusetzen und innerhalb der nächsten zwölf Monate zusätzliche Finanzierungen für rund 200 MW in Österreich zu strukturieren. Die Finanzierungsstrategie von Blackvolt ist bewusst darauf ausgelegt, Eigenkapital über die gesamte Pipeline hinweg effizient einzusetzen. Dadurch kann das Unternehmen mehrere Projekte parallel vorantreiben, sich weiterhin frühzeitig attraktive Netzanschlusspunkte sichern und seine vollständig genehmigte Pipeline von 340 MW sowie die Entwicklungspipeline von mehr als 1,2 GW effizient skalieren.
Das Projekt „Orlando“ verfügt über sämtliche Genehmigungen, gesicherte Grundstücksrechte und einen uneingeschränkten Netzanschluss. Es handelt sich um das erste Stand-alone Großbatteriespeicherprojekt im Bundesland Salzburg und verdeutlicht die wachsende Rolle von Energiespeichern für Versorgungssicherheit und den Ausbau eines stabilen, erneuerbaren Energiesystems. Der Start des kommerziellen Betriebs ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Die Vermarktungsstrategie wird von der enspired Trading GmbH umgesetzt.
Heinrich & Mortinger GmbH fungierte bei der Transaktion als exklusiver Financial Advisor von Blackvolt. Schönherr Rechtsanwälte GmbH beriet Blackvolt als Rechtsberater, während Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH & Co KG als Rechtsberater der RLB Steiermark tätig war.
„Diese Finanzierung ist ein wichtiger Meilenstein, nicht nur für Blackvolt, sondern für den österreichischen Markt für Großbatteriespeicher insgesamt. Diese Transaktion zeigt, dass marktbasierte Batteriespeicherprojekte in Österreich finanzierbar sind und institutionelles Kapital anziehen können. Dass uns dies ohne langfristige ErlösVerträge oder staatliche Unterstützung gelungen ist, spricht sowohl für die Qualität unserer Projekte als auch für das wachsende Vertrauen erfahrener Finanzierer in Batteriespeicher als Anlageklasse.
Für uns ist das der endgültige Machbarkeitsnachweis. Wir haben unsere Plattform so aufgebaut, dass wir Projekte auf höchstem Niveau entwickeln, vollständig genehmigt, netzseitig abgesichert und investierbar. Entscheidend ist dabei unsere Finanzierungsstrategie, die darauf ausgelegt ist, Eigenkapital zu schonen, damit wir unsere gesamte Pipeline gleichzeitig vorantreiben können. Dadurch sind wir nun in der Lage, bis zum Jahresende rund sieben weitere Anlagen in Bau zu bringen und innerhalb der nächsten zwölf Monate für etwa 200 MW zusätzliche Finanzierungen in Österreich zu realisieren.
Damit vollzieht Blackvolt den Schritt zu einem langfristigen Eigentümer und Betreiber von Energiespeichern und baut eine der führenden unabhängigen Erzeugungsplattformen („IPP“) Österreichs auf. Wir sind stolz auf die Partnerschaft mit der RLB Steiermark, deren tiefes Verständnis des regionalen Energiemarktes und die Bereitschaft, in dieser Anlageklasse voranzugehen, diese Transaktion ermöglicht haben.“
„Wir freuen uns, Blackvolt bei der Umsetzung dieses Projekts in Oberndorf zu unterstützen. Batteriespeicher werden eine zentrale Rolle dabei spielen, die Versorgungssicherheit in Österreich zu stärken, indem sie die verlässliche Integration erneuerbarer Energien ermöglichen und zur Stabilität des gesamten Stromsystems beitragen. Mit der Weiterentwicklung des Energiesystems gewinnt flexible Infrastruktur wie Batteriespeicher zunehmend an Bedeutung. Diese Transaktion unterstreicht unser klares Bekenntnis zur Finanzierung wichtiger, zukunftsorientierter Energieinfrastruktur in Österreich.“